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»Schleichwege«

Inoffizielle Begegnungen sozialistischer Staatsbürger zwischen 1956 und 1989

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
381 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-412-20561-4
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2010
Mit der Öffnung der Grenzen innerhalb des Ostblocks, mit dem Austausch von Vertragsarbeitern und... mehr
»Schleichwege«

Mit der Öffnung der Grenzen innerhalb des Ostblocks, mit dem Austausch von Vertragsarbeitern und Studenten und der Gründung von Kulturinstituten suchten die staatssozialistischen Regime einen lebendigen Kontakt zwischen den Brudervölkern zu etablieren. Diese »transnationalen ­Zwischenräume« schufen zugleich Freiräume alternativer Kulturen und Lebensstile, förderten einen umfassenden, geradezu sprichwörtlichen Schleichhandel und stabilisierten schließlich die wechselseitige Ablehnung in der Zwangsgemeinschaft des Staatssozialismus. Die hier versammelten Beiträge ost- und westeuropäischer Zeithistoriker ermöglichen tiefe Einblicke in zentrale Fragen einer Alltagsgeschichte des Staatssozialismus und zeichnen ein farbiges Bild voller Spannungen zwischen staatlicher Kontrolle und alltäglichem Eigensinn.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Kathrin Iselt
    • Kathrin Iselt studierte Kunstgeschichte und Mittelalterliche Geschichte an der Technischen Universität Dresden und arbeitet heute in einem Provenienzforschungsprojekt der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
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