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Schlachtfelder

Alltägliches Wirtschaften in der nationalsozialistischen Agrargesellschaft 1938–1945

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
940 Seiten, 138 s/w- und 12 farb. Abb., 148 Tabelle(n), schwarz-weiß, 150 Illustration(en), schwarz-weiß, gebunden
ISBN: 978-3-205-20065-9
Böhlau Verlag Wien, 1. Auflage 2016
Diese Pionierstudie beleuchtet am Reichsgau Niederdonau alltägliche Kräftefelder zwischen... mehr
Schlachtfelder

Diese Pionierstudie beleuchtet am Reichsgau Niederdonau alltägliche Kräftefelder zwischen Nationalsozialismus und Agrargesellschaft, in denen Akteure ländlicher Lebenswelten untereinander und mit Funktionsträgern des NS-Systems um agrarische Ressourcen rangen: Grundbesitz, Arbeitskraft, Betriebskapital, Agrarwissen und Agrargüter. Das Entwicklungsprojekt des völkischen Produktivismus – die Schaffung eines „rassisch“ und technisch leistungsfähigen Bauern – entfaltete zwiespältige Wirkungen: In technischer Hinsicht vermochte nur eine privilegierte Minderheit der Betriebe ihre Produktivität zu steigern; der Mehrheit mangelte es an nötigen Ressourcen. Hingegen wurden in institutioneller Hinsicht – von der staatlichen Marktordnung bis zu den Wirtschaftsstilen – die Weichen in Richtung Moderne gestellt.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Ernst Langthaler
    • Ernst Langthaler, geb. 1965, Studium der Geschichte (Mag. phil. 1995, Dr. phil. 2000) und Habilitation in Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (2010) an der Universität Wien
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