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Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 2020 Jg. 69, Heft 6
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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
105 Seiten, kartoniert
Vandenhoeck & Ruprecht
Die gesellschaftlichen und fachlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Transgeschlechtlichkeit... mehr
Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 2020 Jg. 69, Heft 6

Die gesellschaftlichen und fachlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Transgeschlechtlichkeit sind seit Jahren einem Paradigmenwechsel unterworfen. Aktuelle Neufassungen von Praxisleitlinien betonen die Entpsychopathologisierung non-konformer Geschlechtsidentitäten sowie die Individualisierung von Behandlungswegen. Die ICD-11 hat im internationalen medizinischen Expertenkonsens endgültig die Störung der Geschlechtsidentität und den Transsexualismus als psychiatrische Diagnosen abgeschafft und stattdessen den Begriff der Geschlechtsinkongruenz neu eingeführt, mit dem keine psychische Störung beschrieben wird. Auch die medizinische und psychotherapeutische Versorgungspraxis hat sich massiv verändert. Inanspruchnahmezahlen spezialisierter Behandlungszentren steigen rasant an, wobei der immer höhere Anteil geburtsgeschlechtlicher Mädchen besonders auffällt. Soziale Outings und Transitionen verlagern sich verstärkt in frühere Entwicklungsphasen der Kindheit und Jugend. Damit können und müssen auch Entscheidungen für oder gegen pubertätsaufhaltende oder geschlechtsangleichende Hormonbehandlungen zunehmend früher getroffen und verantwortet werden, was weitreichende ethische Implikationen mit sich bringt. Die Beiträge in diesem Heft führen die aktuelle medizinethische Debatte und aktuelle Studienergebnisse aus einer sich stetig verändernden Versorgungspraxis zusammen.

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Autor:inneninfos
    • Andreas Eickhorst (Hg.)
    • Dr. rer. nat. Andreas Eickhorst (Jg. 1974), Diplom-Psychologe, ist Professor für Psychologische Grundlagen Sozialer Arbeit an der Hochschule Hannover. Seine Forschungsschwerpunkt sind u. a. Frühe Hilfen; Belastungen & Ressourcen; Systemische Familienpsychologie; Väter. Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), der AG Väter des Bundesforums Männer e. V. und im Väter-Experten-Netz Deutschland (VEND e.V.).
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    • Franz Resch (Hg.)
    • Prof. Dr. Franz Resch, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Individualpsychologischer Psychoanalytiker, ist Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Heidelberg.
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    • Maya K. Krischer (Hg.)
    • Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Maya Krischer ist Leiterin der Tagesklinik für Jugendliche mit Persönlichkeitsentwicklungsstörungen und Leitende Psychologin der Traumaambulanz der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Uniklinik Köln.
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    • Svenja Taubner (Hg.)
    • Prof. Dr. phil. Svenja Taubner, psychologische Psychotherapeutin mit der Fachkunde Analytische Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, ist Professorin für Psychosoziale Prävention und Direktorin des gleichnamigen Instituts in der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Sie ist Supervisorin und Ausbilderin für Mentalisierungsbasierte Therapie mit Adoleszenten (MBT-A). Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschriften »Psychotherapeut«,und »Praxis der Kinderpsychologie und...
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Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie Zur gesamten Zeitschrift
Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 2020 Jg. 69, Heft 5
Praxis der Kinderpsychologie und...
  • Andreas Eickhorst  (Hg.),
  • Franz Resch  (Hg.),
  • Georg Romer  (Hg.),
  • Annette M. Klein  (Hg.),
  • Maya K. Krischer  (Hg.),
  • Svenja Taubner  (Hg.),
  • Sibylle Maria Winter  (Hg.)
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