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Das Laster des Lachens

Ein Beitrag zur Genese der Ernsthaftigkeit im deutschen Bürgertum des 18. Jahrhunderts

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
180 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-205-77387-0
Böhlau Verlag Wien
Die Arbeit setzt an als sozialgeschichtliche Diagnose: im Blickfeld die bürgerliche Verdammung... mehr
Das Laster des Lachens

Die Arbeit setzt an als sozialgeschichtliche Diagnose: im Blickfeld die bürgerliche Verdammung des Lachens als Prozess kollektiver Selbstzensur. Denn in Abgrenzung zur ’pöbelhaften’ Schaulust einerseits, zur dekadent-adeligen Vergnügungssucht andererseits, nimmt das deutsche Bildungsbürgertum zunehmend den Bereich der Vernunft als identitätsstiftendes Ordnungssystem für sich in Anspruch. Doch die Vernunft kann - im Leben wie in der Kunst - nur über die Kontrolle des Affekt- und Trieblebens ihr Vorrecht behaupten. So wird das Komische zum Verdrängten aus dieser Ordnung, die Abwertung des Lachens und der Lust am (komischen) Körper zur bürgerlichen Pflicht. An der Entwicklung der Gattung Komödie sowie des Theaters als Medium wird dieser mentalitätsgeschichtliche Prozess exemplarisch dargestellt.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Daniela Weiss-Schletterer
    • geb. 1971, Dr. phil., Studium d. Theater-, Film- u. Medienwissenschaft / Germanistik a. d. Universität Wien, seit 1999 freie kulturjournalistische Tätigkeit, seit 2002 Rezensionstätigkeit f. d. Institut f. Theater-, Film- u. Medienwissenschaft Wien, Vortragstätigkeit und Aufsätze im Bereich Wandertruppen- und Komödienforschung, lebt und arbeitet in Innsbruck.
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Schriftenreihe der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18.... Zur gesamten Reihe