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Diglossie, Sprachideologie, Wertekonflikte

Zur Geschichte der neugriechischen Standardsprache (1780 bis 1930)

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Ausgabeformat:

BOOK

Sprache: Deutsch
383 Seiten, 20 s/w-Abb. und 3 Tab., gebunden
ISBN: 978-3-412-50364-2
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2016
Der Band untersucht den Ausbau- und Standardisierungsprozess der neugriechischen Schriftsprache... mehr
Diglossie, Sprachideologie, Wertekonflikte

Der Band untersucht den Ausbau- und Standardisierungsprozess der neugriechischen Schriftsprache zwischen 1780 und 1930. Im Vordergrund stehen dabei die Diglossie-Verhältnisse, u.a. die systemischen und funktionalen Differenzen zwischen zwei Sprachvarianten (High und Low), sowie die Sprachideologie. Beide prägten im Zuge einer kulturell-ideologischen Fixierung der griechischen Gesellschaft auf der H-Variante das allgemeine Sprachverhalten. Die Diglossie als ideologisches Konstrukt erlangte erst nach der Staatsgründung von 1830 an Bedeutung, sodass der daraus entstandene Sprachenstreit den Standardisierungsprozess letztlich destabilisierte und verzögerte.

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Autoreninfos
    • Christos Karvounis
    • Christos Karvounis wurde 1969 in Athen geboren. Er studierte Gräzistik, Byzanti-nistik/Neugriechische Philologie und Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2001 promovierte er ebendort mit einer Arbeit über De-mosthenes und 2014 habilitierte er sich im Fach Neogräzistik. Seit 2007 ist er im Arbeitsbereich Neugriechisch der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig.
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