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Erscheint im Januar 2023

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 550 Seiten, mit einer Abbildung, gebunden
ISBN: 978-3-8471-1527-4
V&R unipress, Vienna University Press, 1. Auflage, 2023
Kant, die Instanz der Aufklärung, der Vernunft, der Rationalität, zieht Schriftsteller ebenso... mehr
Verwandlungen

Kant, die Instanz der Aufklärung, der Vernunft, der Rationalität, zieht Schriftsteller ebenso an, wie die Trockenheit, Systematizität, Rigorosität seines Denkens und Schreibens Widerstand erzeugen – sei dies zu Recht oder zu Unrecht. Schiller und Goethe, Hölderlin oder Kleist, oder auch Grillparzer haben sich auf sein Denken eingelassen. Direkt oder indirekt haben Tolstoi und Dostojewskij sich kreativ mit Kants Werken auseinandergesetzt. Ironiker wie Falk, Bonaventura/Klingemann, Heine oder Bernhard sahen sich von Werk und Person angezogen, um sich bald spielerischer, bald boshafter in Distanz zu bringen. Aus dem großen Spektrum literarischer Aneignungen thematisiert der Band einige der Facetten und Verwandlungen, mit denen Kunst dem Denker Kant begegnet.

Kant, the embodiment of the Enlightenment, of reason, of rationality, attracts writers just as much as the dryness, the systematic nature, the rigorousness of his thinking and writing generate resistance – whether deserved or not. Schiller and Goethe, Hölderlin as well as Kleist, even Grillparzer, have engaged with his thinking. Directly or indirectly, Tolstoy and Dostoevsky have creatively grappled with Kant‘s works. Ironic writers such as Falk, Bonaventura/Klingemann, Heine or Bernhard were attracted to Kant‘s writings and character in order to distance themselves, at times playfully, at times spitefully. From the wide spectrum of literary appropriations, this volume addresses some of the facets and transformations that art uses to approach Kant the thinker.

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Autor:inneninfos
    • Violetta L. Waibel (Hg.)
    • Violetta L. Waibel ist Professorin für Europäische Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Wien. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Metaphysik, Subjektivität, Raum und Zeit, Freiheit (Spinoza, Kant, Fichte, Hegel, Sartre); Ästhetik im Dialog mit Literatur, Bildender Kunst, Musik (18. bis 21. Jahrhundert).
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    • Gabriele Geml (Hg.)
    • Dr. Gabriele Geml ist Universitätsassistentin am Institut für Philosophie der Universität Wien und Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision in freier Praxis. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Philosophie seit der Aufklärung, Kritische Theorie, Sprachphilosophie und Ästhetik.
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    • Sarah Caroline Jakobsohn (Hg.)
    • Sarah Caroline Jakobsohn hat Philosophie und Internationale Entwicklung an der Universität Wien studiert. Derzeit arbeitet sie als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision in freier Praxis. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Politische Philosophie, Sozialethik und Ästhetik.
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    • Philipp Schaller (Hg.)
    • Philipp Schaller studierte in Wien Philosophie und Geschichte. Er arbeitet derzeit an seiner Dissertation zum Thema der Rivalität zwischen Philosophie und Literatur in Fragen der Moral bei Kant, Schiller und Dostojewskij.
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