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Die metahistoriographische Revolution

Problematisierungen historischer Erkenntnis in der russischen Gegenwartsliteratur

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
546 Seiten, mit 2 Abb. und 4 Tab. , gebunden
ISBN: 978-3-412-52175-2
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage, 2021
Historische Fiktion ist seit dem Spätsozialismus nicht nur Ressource politischer Legitimation und... mehr
Die metahistoriographische Revolution
Historische Fiktion ist seit dem Spätsozialismus nicht nur Ressource politischer Legitimation und kultureller Selbstorientierung, sondern auch zentrales Feld der Aushandlung neuer Wissensordnungen der sowjetischen und russischen Gesellschaft. Die Arbeit bezeichnet diese Funktion mit dem Begriff der Metahistoriographie. Die untersucht auf der einen Seite die literarische Problematisierung der kunstexternen Bedingungen historischer Erkenntnisbildung und nimmt ihre sozialen, institutionellen und ideologischen Voraussetzungen in den Blick. Auf der anderen Seite fokussiert sie die kunstinternen Bedingungen historischer Erkenntnis wie die formale Strukturierung, Gattungspoetik, Erzählstruktur und Medialität historischer Fiktion. Durch einen solchen funktionspoetologischen Textzugriff wird Literatur als wesentliches Medium der Indikation und Inspiration veränderter gesellschaftlicher Ordnung im Spannungsfeld von Systemzerfall und Systembildung lesbar.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 15,5 x 23,5 x 4,1cm, Gewicht: 1,064 kg
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Autor:inneninfos
    • Clemens Günther
    • Clemens Günther ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Kultur des Osteuropa-Instituts der FU Berlin.
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