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Konstruktive Melancholie

Robert Musils Roman 'Der Mann ohne Eigenschaften' und die Grenzen des modernen Geschlechterdiskurses

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
404 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-412-20768-7
Böhlau Verlag Köln
Die Studie stellt Robert Musils enzyklopädisch angelegten Roman »Der Mann ohne Eigenschaften« in... mehr
Konstruktive Melancholie

Die Studie stellt Robert Musils enzyklopädisch angelegten Roman »Der Mann ohne Eigenschaften« in den Kontext moderner Geschlechterdiskurse, wie sie in den Werken von Rousseau, Schopenhauer, Nietzsche und Wedekind sowie in biologischen, sexualwissenschaftlichen und tiefenpsychologischen Wissens­figuren ihren Ausdruck finden. Dabei zeigt sich, dass Musil nicht nur ein geschlechtergeschichtlich reiches Figuren­panorama entwirft, sondern ein poetisches »Wissen vom Geschlecht« generiert. Dessen Forma­tierung im Roman als heterosexuelle Liebesbeziehung wird mit Hilfe zeitgenössischer Theoriearrangements (Baud­ril­lard, Butler, Irigaray) auf ihre Problematik und Reich­weite hin untersucht.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
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