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Die Schulen der Männlichkeit

Männerbünde in Wissenschaft und Literatur um 1900

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
378 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-412-50920-0
Böhlau Verlag Köln
Die Untersuchung spürt am Beispiel des Phänomens Männerbünde dem Verhältnis von ›schöner... mehr
Die Schulen der Männlichkeit

Die Untersuchung spürt am Beispiel des Phänomens Männerbünde dem Verhältnis von ›schöner Literatur‹ und ›harter Wissenschaft‹ um 1900 nach. Anhand von Texten kanonischer Autoren wie Robert Musil, Heinrich und Thomas Mann sowie Franz Werfel weist sie nach, dass genuin literarische Verfahren wie Zitat, Parodie und Satire, Maskerade und Verfremdungen die problematischen Vorgaben des zeitgenössischen wissenschaftlichen Männerbund-Diskurses aufdecken. Die Krise der Männlichkeit in jener Zeit lässt sich somit nicht allein auf äußere Faktoren zurückführen, sondern wird durch die Männerbünde selbst generiert und potenziert.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Sebastian Zilles
    • Sebastian Zilles ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Geschlechterforschung an der Universität Siegen.
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