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Das schlechte Gewissen der Moderne

Das schlechte Gewissen der Moderne

Kulturtheorie und Gewaltdarstellung in Literatur und Film nach 1968

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Ausgabeformat:

BOOK

Sprache: Deutsch
307 Seiten, s/w-Abb., Paperback
ISBN: 978-3-412-32805-4
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2006
Die in diesem Band versammelten Beiträge befassen sich mit Zusammenhängen und Übereinstimmungen... mehr
Das schlechte Gewissen der Moderne

Die in diesem Band versammelten Beiträge befassen sich mit Zusammenhängen und Übereinstimmungen zwischen dem kulturtheoretischen Diskurs der Postmoderne (G. Deleuze, J. Derrida, M. Foucault u.a.) und der Darstellung von Gewalt in Literatur und Film der 1970er und 1980er Jahre. Der latente Antiidealismus und Antihumanismus formaler Ästhetiken äußert sich gerade nach 1968 in einer Reihe bisweilen frappierender Entsprechungen zwischen Populärkultur und Kulturtheorie: Gewalt im theoretischen und im künstlerischen Diskurs erweisen sich als eng auf einander bezogen, und nicht zufällig eignet sich das analytische Instrumentarium des Poststrukturalismus mit Versatzstücken wie Transgression, Körper, bloße Reihung, Materialität oder Oberfläche in so idealer Weise zur Beschreibung der Inszenierungsformen von Gewalt, die in diesen Jahren den Markt überschwemmten und den theoretischen Leitbegriffen in Form von Zombies, Serienmördern und Kannibalen eine Anschauung gaben.

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Autoreninfos
    • Neil Stewart (Hg.)
    • Neil Stewart studierte Slavistik, Vergleichende Literaturwissenschaft und Osteuropäische Geschichte in Bonn und war von 2000 bis 2003 Stipendiat des DFG-Graduiertenkollegs »Klassizismus und Romantik« an der Universität Gießen. Seit seiner Promotion im Jahre 2004 arbeitet er als Assistent am slavistischen Seminar der Universität Bonn. Buchpublikationen: »Vstan i vspominaj«. Auferstehung als Collage in V. Erofeevs Moskva-Petuşki (Frankfurt a.M. 1999) und »Glimmerings of Wit«. Laurence Sterne...
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    • Jochen Fritz (Hg.)
    • Jochen Fritz studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Romanistik in Bonn, Brüssel, Köln und Madrid. Er wurde in Bonn über autobiographische Schreibtechniken bei Aurelius Augustinus, Jean-Jacques Rousseau und Marcel Proust promoviert. Von ihm liegen verschiedene Aufsätze zur Theorie- und Mediengeschichte vor. Er unterrichtet als Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Universität Bonn und ist Studienreferendar in Aachen.
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