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Liebe und Ethik

Eine Verhältnisbestimmung ausgehend von Max Scheler und Robert Spaemann

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
434 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-89971-542-2
V&R Unipress, 1. Auflage 2009
Während die Liebe in der antiken und mittelalterlichen Philosophie noch von zentraler Bedeutung... mehr
Liebe und Ethik
Während die Liebe in der antiken und mittelalterlichen Philosophie noch von zentraler Bedeutung für die Begründung von Moral ist, gerät sie spätes­tens seit der Neuzeit zugunsten der Vernunft weitgehend ins philosophisch-ethische Abseits. Die Autorin untersucht, welche Rolle und Bedeutung die Liebe bei der Fundierung der normativen Ethik spielt. Dabei setzt sie sich kritisch mit den Positionen von Max Scheler und Robert Spaemann auseinander, die im 20. Jahrhundert moderne Formen der personalen Liebes- bzw. Wohlwollensethik entwickeln. Sie kommt zu dem Schluss, dass es eine von der Vernunft reflektierbare und doch jeder Reflexion zuvorkommende, ursprüngliche und alogische Bewegung der Liebe gibt. Diese geht mit einer positiven Sinnerschließung von Wirklichkeit einher und vermag dem Denken und Wollen einen letzten Horizont zu geben, von dem aus jede ernsthafte ethische statt bloß strategische Reflexion ihren Ausgang nehmen muss.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16,3 x 24,5 x 3,8cm, Gewicht: 0,96 kg
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Autoreninfos
    • Ute Kruse-Ebeling
    • Dr. phil. Ute Kruse-Ebeling studierte Diplom-Journalistik, Philosophie und Biologie in Dortmund und Philosophie (M.A.) in Montreal. Sie arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. Dr. phil. Ute Kruse-Ebeling completed a diploma in journalism, philosophy and biology at Dortmund and an MA in philosophy at Montreal. She is research assistant at the Institute of Philosophy of the Ruhr University at Bochum.
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