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Kompositionsproblem Klassik

Antikeorientierte Versmetren im Liedschaffen J. F. Reichardts und einiger Zeitgenossen

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
347 Seiten, Mit zahlr. Abb. und Notenbeisp. und einer CD-ROM, Paperback
ISBN: 978-3-412-20287-3
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2011
Das Liedoeuvre des Berliner Komponisten Johann Friedrich Reichardt (1752–1814) ist bekannt für... mehr
Kompositionsproblem Klassik

Das Liedoeuvre des Berliner Komponisten Johann Friedrich Reichardt (1752–1814) ist bekannt für sein innovatives Text-Musik-Verhältnis. Die Studie beschreibt dieses Verhältnis anhand von Reichardts Vertonungen deutschsprachiger Texte, die sich an Versmaßen der Antike orientieren und damit für die Liedkomposition um 1790 eine Reihe von Problemen aufwerfen. Autoren sind u.a. Herder, Goethe, Schiller, Voß oder Hölty. Das umfangreichste Kapitel gilt Reichardts zentraler Klopstock-Auseinandersetzung, die mit derjenigen Glucks und Neefes konfrontiert wird. Reichardt nähert sich dem lieduntypischen Bau und Inhalt dieser Dichtungen durchaus konventionsgebunden. Ergebnis sind dadurch aber gerade überraschend experimentelle musikalische Problemlösungen mit stilhistorischer Brisanz in der wichtigen Phase kurz vor der Erfindung des romantischen Kunstlieds.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Roman Hankeln
    • Roman Hankeln ist Professor für Musikgeschichte an der Universität Trondheim (Norwegen). Sein Hauptinteressengebiet ist das Verhältnis von Musik, Text und kulturellem Kontext in verschiedenen Phasen der Musikgeschichte. Hankeln begann seine wissenschaftliche Laufbahn mit dem Studium der Musikwissenschaft und Germanistik bei David Hiley, Detlef Altenburg, Warren Kirkendale, Hans-Joachim Kreutzer und Gerhard Hahn an der Universität Regensburg. Promotion 1995 (Promotionsstipendium der...
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