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Das Prinzip Eurydike

Rezeptionen des Orpheusmythos in Literatur und Kunst

ca. 40,00 € *  (D)

inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb D/A/CH

Erscheint im Juni 2019

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
304 Seiten, mit 11 s/w-Abb., gebunden
ISBN: 978-3-412-51157-9
Böhlau Verlag Köln
Lange wurde in der Rezeption des Orpheusmythos dem männlichen Subjekt Orpheus ein weibliches... mehr
Das Prinzip Eurydike

Lange wurde in der Rezeption des Orpheusmythos dem männlichen Subjekt Orpheus ein weibliches Objekt Eurydike zur Seite gestellt. Erst in Werken des 21. Jahrhunderts zeigt sich ein signifikanter Wandel: Eurydike ist nicht länger das besprochene Objekt, sondern Subjekt mit eigener weiblicher Sprache.

Orpheus stand in den Bearbeitungen des antiken Mythos über Jahrhunderte als Sänger und Hadesfahrer im Mittelpunkt der Erzählung, während Eurydikes schwache Subjektposition in der Grenzsituation des Verschwindens dargestellt wurde. Ein hier so genanntes »Prinzip Eurydike« wird wirksam, wenn die weibliche Titelfigur zum Objekt des Begehrens und des Diskurses gemacht wird.

Erstmals wird in diesem Buch die Wandelbarkeit des Mythos von den ersten Veränderungen in der Antike bis zur völligen Verfremdung in den Werken der Gegenwart untersucht und nachgewiesen

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Viktoria Macek
    • Viktoria Macek, geboren 1947, lebt in Vorarlberg/Österreich und unterrichtete von 1966 bis 2000 als Volksschullehrerin. Nach ihrem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Deutschen Philologie in Innsbruck legte sie 2003 die Diplomprüfung ab und promovierte 2008. Das vorliegende Buch ist eine überarbeitete und ergänzte Version ihrer Dissertation.
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