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Attraktion und Abwehr

Attraktion und Abwehr

Die Amerikanisierung der Alltagskultur in Europa

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
311 Seiten, farb. Tafeln u. 28 s/w-Abb., Paperback
ISBN: 978-3-412-34405-4
Böhlau Verlag Köln
Zweifelsohne kann man das 20. Jahrhundert aus heutiger Sicht als ein »amerikanisches... mehr
Attraktion und Abwehr

Zweifelsohne kann man das 20. Jahrhundert aus heutiger Sicht als ein »amerikanisches Jahrhundert« bezeichnen. In der Zeit des Ersten Weltkriegs kam der zunächst positiv geprägte Begriff der Amerikanisierung auf, der jedoch zunehmend benutzt wurde, um amerikanische Einflüsse auf die gesellschaftliche Entwicklung in anderen Ländern zu problematisieren. Seit den 1950er Jahren durchdringt der »American Way of Life« auch in Europa alle Bereiche des Lebens. »Amerika« wird zur Metapher, die gleichermaßen Attraktion wie Abwehr spiegelt, während die Amerikanisierung oftmals unzutreffend als positiver Wert oder als Schuldzuweisung verwendet wird. Aus der Perspektive verschiedener kulturwissenschaftlicher Disziplinen versuchen die hier versammelten Beiträge allzu einfachen Deutungen dieses ambivalenten Phänomens entgegenzuwirken. Anhand vielfältiger Aspekte werden die komplexen Mechanismen von Anregung, Austausch und Rückkopplung aufgezeigt, die zwischen amerikanischer und europäischer Alltagskultur spielen und Amerika als »gigantischen Bildschirm Europas« erscheinen lassen.

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Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Jakob Tanner (Hg.)
    • Jakob Tanner, geb. 1950, ist seit 1997 Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Er promovierte 1985 mit einer Untersuchung zur finanzwirtschaftlichen Rolle der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges. 1995 Habilitation mit einer Arbeit zum Thema »Fabrikmahlzeit. Ernährungswissenschaft, Industriearbeit und Volksernährung in der Schweiz, 1890-1950«. 2004 erschien »Historische Anthropologie zur Einführung« (Junius Verlag). Forschungsaufenthalte an der Maison des sciences...
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    • Angelika Linke (Hg.)
    • Angelika Linke, geb. 1954, promovierte 1984 mit einer gesprächsanalytischen Arbeit zu Diskussionsformen im Fernsehen. 1995 Habilitation zu »Sprachkultur und Bürgertum. Zur Menta-litätsgeschichte des 19. Jahrhunderts.« 1996 Assistenzprofessur des Schweizerischen Nationalfonds, seit 2000 ordentliche Professur für Sprachwissenschaft an der Universität Zürich und ständige Gastprofessur an der Graduate School for Studies in Language and Culture in Europe der Universität Linköping/Schweden....
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