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Hexenjagd in der Tschechoslowakei

Intellektuelle zwischen Prager Frühling und dem Ende des Kommunismus.

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Ausgabeformat:

BOOK

Sprache: Deutsch
360 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-412-20437-2
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2009
Die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 bedeutete für viele tschechische Intellektuelle... mehr
Hexenjagd in der Tschechoslowakei

Die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 bedeutete für viele tschechische Intellektuelle einen tiefgreifenden Umbruch in ihrem Leben. Sie wurden als »Klassenfeinde« und »politisch unzuverlässige Subjekte « stigmatisiert und oft mit Berufs- und Publikationsverbot belegt. Welche Praktiken und Strategien entwickelten die Betroffenen, um diese Situation intellektuell und existenziell zu bewältigen? Welche alternativen Lebensentwürfe waren im realsozialistischen Alltag überhaupt möglich? Und wie werden die biographischen Brüche heute erinnert und gedeutet? Mit der Beantwortung dieser Fragen leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Alltagskultur von Intellektuellen und zur Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Tschechien.

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Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Marketa Spiritova
    • Marketa Spiritova studierte Slawistik, Volkskunde/ Europäische Ethnologie und Interkulturelle Kommunikation an der LMU München. 2001 bis 2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bayerischen Forschungsverbund Ost- und Südosteuropas am Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie. Seit 2005 lehrt sie am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg und ist dort zuständig für den Elitestudiengang »Osteuropastudien«. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen...
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