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Philosophie und Psychologie im Dialog.

Philosophie und Psychologie im Dialog.

Vandenhoeck & Ruprecht
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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat sich die Psychologie als eigenständige Wissenschaft etabliert. Vorher beschäftigten sich zahlreiche Philosophen und Theologen, Mediziner und Physiologen mit Themen, die wir heute der Psychologie zurechnen würden. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass sich gerade die Grundlagendisziplin Philosophie und die Fachdisziplin Psychologie häufig mit denselben Problemen befasst haben. Trotzdem kann heute nicht ohne weiteres von einem gemeinsamen Bemühen um die theoretische Erfassung des Geistigen oder die praktische Reflexion des Handelns die Rede sein, denn besonders seit dem Tod Wilhelm Wundts schritt die inhaltliche Loslösung der Psychologie von der Philosophie fort und der Dialog zwischen beiden Disziplinen verstummte allmählich. Erst mit dem langsamen Wiedererstarken geisteswissenschaftlicher Kräfte innerhalb der Psychologie Mitte der 1980er Jahre gab es erste Anzeichen für ein Wiederaufleben dieses Dialogs, wobei oft immer noch Abgrenzungen und Kontroversen das Bild prägen. Diese Reihe soll zum regen Austausch zwischen zwei Fachrichtungen beitragen, die einander viel mitzuteilen haben. »Philosophie und Psychologie im Dialog« sieht vor, dass zentrale Gegenstände beider Disziplinen jeweils von einer/einem Philosophin/Philosophen sowie einer/einem Psychologin/Psychologen vorgestellt und in einem sich daran anschließenden wissenschaftlichen Briefwechsel diskutiert werden.
Philosophie und Psychologie im Dialog.