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Folterbilder und -narrationen

Verhältnisse zwischen Fiktion und Wirklichkeit

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
296 Seiten, mit 36 Abb., gebunden
ISBN: 978-3-8471-0003-4
V&R Unipress, 1. Auflage 2013
Bilder von Folterungen und von gemarterten Körpern kennen wir seit der Antike, doch in den... mehr
Folterbilder und -narrationen
Bilder von Folterungen und von gemarterten Körpern kennen wir seit der Antike, doch in den vergangenen Jahren häufen sich Bilder und Narrationen in Literatur und Film. Diese zunehmende mediale Präsenz steht im Gegensatz zu den Ergebnissen der medizinischen und psychologischen Forschung über die körperlichen, psychischen, sozialen und insbesondere kognitiven Auswirkungen von Folter auf die Opfer: Gedächtnisleistungen und Erinnerungsfähigkeit werden nachhaltig gestört. Traumatisierte können erst allmählich eine verbale Erzählung aus ihren sensorisch-affektiven Erinnerungen konstruieren. Woher genau kommen also die Darstellungen des nicht Darstellbaren? Wie verhalten wir uns gegenüber diesen Narrationen? In welcher Beziehung stehen psychische zu medialen Repräsentationen? Welches Verhältnis besteht zwischen Bild, Szene und Narration der Folterrealität und der medialen fiktiven Verarbeitung?
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16,3 x 24,5 x 2,4cm, Gewicht: 0,643 kg
Veröffentlichung gefördert durch:
  • VolkswagenStiftung
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Autoreninfos
    • Julia Bee (Hg.)
    • Julia Bee ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und im interdisziplinären Forschungsprojekt »Wiederkehr der Folter?«.
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    •  (Hg.)
    • Prof. Dr. Johannes Kruse lehrt an den Universitäten Gießen und Marburg und ist Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg.
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    • Elke Mühlleitner (Hg.)
    • Dr. Elke Mühlleitner, Psychologin und Sozialwissenschaftlerin, ist Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Wiederkehr der Folter?« an der Universität Gießen.
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