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Militärische Erinnerungskulturen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert

Träger – Medien – Deutungskonkurrenzen

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
383 Seiten, mit 25 Abbildungen, gebunden
ISBN: 978-3-89971-995-6
V&R Unipress
Erinnerungen an eine gemeinsame Geschichte stiften Gemeinschaft, sie verschaffen Kollektiven eine... mehr
Militärische Erinnerungskulturen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert
Erinnerungen an eine gemeinsame Geschichte stiften Gemeinschaft, sie verschaffen Kollektiven eine eigene Identität und die Möglichkeit, sich gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppierungen abzugrenzen. Dass dabei die Erinnerung an Kriege in besonderem Maße identitätsstiftend wirkt, belegen nicht nur die Geschichtskonstruktionen von Nationen, in denen militärische Ereignisse eine prominente Rolle spielen. Auch innerhalb des Militärs selbst, das sich in der Frühen Neuzeit als eigene gesellschaftliche Formation ausdifferenzierte, ist der Zusammenhang von kollektiver Identität und einer eigenen Erinnerungskultur ausgeprägt. Stets geht es bei diesen Sinnstiftungen darum, durch die Deutung der Vergangenheit Ansprüche für die Zukunft zu legitimieren.Der Begriff der militärischen Erinnerungskulturen verknüpft militärhistorische und kulturgeschichtliche Fragestellungen. Er eröffnet ein weites Forschungsfeld, das neben Trägern und Gegenständen der jeweiligen Erinnerungskulturen auch nach den Medien, mit denen diese Deutungen vermittelt wurden, fragt und so Zeugnisse der bildenden Künste und Literatur ebenso umfasst wie rituelle Praktiken oder kulturelle Stereotype.Das Spektrum der Beiträge des Sammelbandes reicht von spätmittelalterlichem Schlachtengedenken bis zu den napoleonischen Kriegen als Zäsur in deutschen und europäischen Erinnerungskulturen, von adeligen, städtischen oder eidgenössischen Erinnerungen bis zur Traditionsstiftung preußischer Regimenter und Kriegserinnerungen von Teilnehmern der napoleonischen Kriege.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16,3 x 24,5 x 2,9cm, Gewicht: 0,766 kg
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Autoreninfos
Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit. Zur gesamten Reihe