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Persische Poesie alla Turca

Sprache, Exil und die Grenzen der kulturwissenschaftlichen Iranistik

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
28 Seiten, kartoniert
ISBN: 978-3-89971-801-0
V&R Unipress, Vienna University Press, 1. Auflage 2011
Außereuropäische Kulturwissenschaften erheben gerne den Anspruch, Brücken zwischen Kulturen zu... mehr
Persische Poesie alla Turca
Außereuropäische Kulturwissenschaften erheben gerne den Anspruch, Brücken zwischen Kulturen zu schlagen. Oder konstruieren Disziplinen wie die Iranistik im Prozess des kulturellen Übersetzens jene Kulturen, mit denen sie sich beschäftigen? Kann man die Orientalismusfalle umgehen? Das Werk der Dichterin Dilschod erlaubt eine Annäherung an die Frage »Was ist (und wozu) Iranistik?« aus einer ungewohnten Richtung: nicht aus der Mitte der persischen kulturellen Tradition, sondern von deren Rändern. Dilschod, um 1800 im heutigen Tadschikistan geboren, erlebte in ihrem über hundertjährigen Leben Vertreibung und russische Kolonisierung. Bis zu ihrem Tod um 1904 schuf sie ein ungewöhnliches poetisches Werk in persischer und türkischer Sprache. An die Ränder der Manuskripte ihrer Dichtung setzte sie autobiographische Prosaskizzen. Die spätere sowjetische und post-sowjetische Rezeption stellte ihr Werk in den Dienst der Schaffung von Nationalkulturen in Usbekistan und Tadschikistan. Leben, Werk und Rezeption der Dichterin werden von wechselnden sprachlichen, gesellschaftlichen und politischen Grenzen durchzogen. Sie werfen wichtige Fragen zu den Grenzen von kulturellen Traditionen und von Kulturwissenschaften auf.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 12,3 x 21 x 0,3cm, Gewicht: 0,062 kg
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Autoreninfos
    • Florian Schwarz
    • Dr. Florian Schwarz ist seit 1.1.2010 Direktor des Instituts für Iranistik am Zentrum Asienwissenschaften und Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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