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Melancholie – zwischen Attitüde und Diskurs

Konzepte in Mittelalter und Früher Neuzeit

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
284 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-89971-519-4
V&R Unipress
Melancholie verweigert sich der Eindeutigkeit. In ihrer historischen Variabilität und modernen... mehr
Melancholie – zwischen Attitüde und Diskurs
Melancholie verweigert sich der Eindeutigkeit. In ihrer historischen Variabilität und modernen Omnipräsenz liegt nach wie vor ein ungenutztes Potenzial, das der vorliegende Band ausschöpft. Die Formulierung ›zwischen Attitüde und Diskurs‹ konturiert dabei ein Spannungsfeld von rhetorischer Stilisierung und wissenschaftlicher Argumentation, in dem Melancholie seit jeher angesiedelt ist und dem sie ihre ideen­geschichtliche und künstlerisch-kreative Dynamik bis in die Gegenwart verdankt. Die Bandbreite der Beiträge zu Konzeptualisierungen von Melancholie in Literatur, Medizin und Philosophie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit ermöglicht es, historische Konturen neu auszuloten und bisher unberücksichtigte Codierungsmuster von Melancholie zu beschreiben. Ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn ergibt sich aus der Vermittlung literarischer Sujets und historischer Diskursformationen mit kulturwissenschaftlichen Zugriffen.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16,3 x 24,5 x 2,4cm, Gewicht: 0,707 kg
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Autoreninfos
    • Antje Wittstock (Hg.)
    • Dr. Antje Wittstock lehrt Ältere deutsche Literatur und Sprache an der Freien Universität Berlin. Ihre Dissertation befasst sich mit dem Transfer des Melancholiebegriffs von Marsilio Ficino im 16. Jahrhundert. Dr. Antje Wittstock teaches medieval German literature and language at the Freie Universität Berlin. She earned her Ph.D. by writing about the transfer of Marsilio Ficino’s concept of melancholy during the sixteenth century.
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