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Zeiterfahrung und gesellschaftlicher Umbruch in Fiktionen der Post-DDR-Literatur

Zeiterfahrung und gesellschaftlicher Umbruch in Fiktionen der Post-DDR-Literatur

Literarische Figurationen von Zeitwahrnehmung im Werk von Lutz Seiler, Julia Schoch und Jenny Erpenbeck

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Erscheint im Dezember 2021

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 344 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-8471-1345-4
V&R unipress, 1. Auflage, 2021
Als 1989 mit der Berliner Mauer auch eine »Zeitmauer« (H. Müller)... mehr
Zeiterfahrung und gesellschaftlicher Umbruch in Fiktionen der Post-DDR-Literatur

Als 1989 mit der Berliner Mauer auch eine »Zeitmauer« (H. Müller) zusammenbrach, zeigten die Uhren in Ost und West weiterhin dieselbe Zeit an, doch veränderte sich deren Wahrnehmung für die Ostdeutschen, die plötzlich mit einer anderen Zeitordnung konfrontiert wurden. Carola Hähnel-Mesnard erörtert anhand des narrativen Werks von Lutz Seiler, Julia Schoch und Jenny Erpenbeck, wie dieser Zeitenwechsel in der Literatur reflektiert und ästhetisch verarbeitet wird. Die Autorin fragt danach, welche genuin literarischen Formen zur Darstellung der Zeiterfahrung in einem besonderen geschichtlichen Zusammenhang eingesetzt werden, wie Zeit ästhetisch inszeniert wird, auf welche kulturellen Modelle die SchriftstellerInnen zurückgreifen und inwiefern Zeitdarstellung in den Werken bedeutungstragend ist.

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Autoreninfos
    • Carola Hähnel-Mesnard
    • Dr. habil. Carola Hähnel-Mesnard ist Associate Professor und lehrt Neuere deutsche Literatur an der Université de Lille, Frankreich.
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