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Hanns von Gumppenberg (1866–1928)

Ein Münchner Schriftsteller zwischen Okkultismus, Kabarett und Kritik

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
176 Seiten, ca. 34 farb. Abb., 34 Illustration(en), farbig, Paperback
ISBN: 978-3-412-50785-5
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2019
Gumppenbergs Zerrissenheit im Zentrum des Aufbruchs liefert eine neue, subjektive Perspektive... mehr
Hanns von Gumppenberg (1866–1928)

Gumppenbergs Zerrissenheit im Zentrum des Aufbruchs liefert eine neue, subjektive Perspektive auf die Widersprüchlichkeit einer Zeit, die der heutigen in vielen Facetten nicht unähnlich ist. Seine Rolle innerhalb der kulturellen Szene war widersprüchlich: Einerseits tat er sich schon früh als Kämpfer gegen die „Lyrik von Gestern“ hervor. Andererseits wurde ihm später als Kritiker Traditionalismus vorgeworfen. Diese Spannung innerhalb des breitgefächerten Spektrums der Strömungen konnte sich nur im komischen Rahmen des Kabaretts entladen. In Gumppenbergs oft visionären Texten verhindert manchmal nur der komische Rahmen den ernsthaften Gestus und die Sprengkraft avantgardistischer Provokation. "Die Elf Scharfrichter", eines der frühesten Kabaretts überhaupt, boten die Möglichkeit, modernes Theater unter dem schützenden Vorzeichen der Satire zu erproben. Einige Stücke Gumppenbergs sind kaum noch eindeutig als Parodien erkennbar und könnten auch als vorweggenommenes absurdes Theater verstanden werden.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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