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Sprachwechsel im Exil

Die "linguistische Metamorphose" von Klaus Mann

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
431 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-412-20054-1
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2007
Wann wechselt ein Schriftsteller im Exil die Sprache? Während die meisten Autoren das Exil als... mehr
Sprachwechsel im Exil

Wann wechselt ein Schriftsteller im Exil die Sprache? Während die meisten Autoren das Exil als Gefährdung ihrer Identität wahrnahmen und sich an ihreMuttersprache klammerten, begann Klaus Mann im Exil in den USA Englisch zu schreiben. Anfangs waren es noch Vorträge, bald auch Essays, literarische Texte und schließlich sogar sein Tagebuch. Was ausgerechnet ihn zum Sprachwechsel motiviert hat und welchen äußeren Bedingungen ein Schriftsteller im Exil unterworfen ist, untersucht Susanne Utsch im vorliegenden Band. Zahlreiche, oft erstmals veröffentlichte Bewertungen Manns der deutschen und amerikanischen Sprache liefern überraschende Erkenntnisse seiner Selbst- und Fremdwahrnehmung. Sie verdeutlichen, wie zentral Identifikations- und Erinnerungsprozesse für das Sprachverhalten sind und wie sie auch das literarische Werk beeinflussen. Ergänzt um die Erstveröffentlichung von Klaus Manns Fragment »Reunion far from Vienna« bietet der Band eine umfassende Studie zum bislang vernachlässigten Phänomen des exilbedingten Sprachwechsels.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Susanne Utsch
    • 1993-1999 Studium der Germanistik und Geschichte in Aachen, Aix-en-Provence und Heidelberg. Juli 1999 Magister im 10. Fachsemester, Note: 1,0 (mit Auszeichung). 2000-2005 Stipendiatin und anschl. Kollegiatin im Heidelberger Graduiertenkolleg »Dynamik von Substan- dardvarietäten« von der Deutschen Forschungsgemeinschaft Sept. 2005 Einreichung der Dissertation: »Damals hatte ich eine Sprache, jetzt stocke ich in zwei Zungen«. Literarischer Sprachwechsel im Exil am Beispiel von Klaus Mann....
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