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»Hörreste, Sehreste«

»Hörreste, Sehreste«

Das literarische Fragment bei Büchner, Kafka, Benn und Celan

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
311 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-412-08101-0
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2002
Vom 18. Jahrhundert bis zur Moderne zeichnet sich ein historisch bedeutender Wandel von äußerer... mehr
»Hörreste, Sehreste«

Vom 18. Jahrhundert bis zur Moderne zeichnet sich ein historisch bedeutender Wandel von äußerer Textfragmentarik zur Fragmentarik aus innerer Notwendigkeit ab - im Sinne der Formel Friedrich Schlegels: "Viele Werke der Alten sind Fragment geworden. Viele Werke der Neuern sind es gleich bei der Entstehung." Gattungsgeschichtliche Analysen und werkästhetische Interpretationen zeigen die zentralen Wendepunkte, an denen sich das Fragment von Konzepten der Ganzheit und Werktotaliät gelöst und als eigenständige literarische Gattung etabliert hat. Das Buch von Michael Braun entwirft nach einem begriffs-und gattungsgeschichtlichen Überblick eine Typologie literarischer Erscheinungsformen des Fragments (konzeptionelle, überlieferungs-, rezeptions- und produktionsbedingte Fragmentarik). Untersucht werden zentrale Texte von Georg Büchner, Franz Kafka, Gottfried Benn, Paul Celan und Durs Grünbein, in deren Bildsprache und Thematik sich das Fragmentarische als poetologisches Prinzip erweist.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Michael Braun
    • Geb. 1964 in Simmerath. Studium der Germanistik, Kathol. Theologie, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft in Aachen, Bonn, Edinburgh und Pittsburgh. Erstes Staatsexamen 1990. Promotion zum Dr. phil. 1992. Habilitation 2000, seit 2006 apl. Professor an der Universität zu Köln. Seit 1992 Leiter Referat Literatur der Konrad-Adenauer-Stiftung. Publikationen u.a.: Stefan Andres (1997, 2. Aufl. 2006), Das literarische Fragment (2002), Schweizer Gegenwartsliteratur (Mithrsg. 2006), Kontext...
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