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Schtetl, Stadt, Staat

Raum und Identität in deutschsprachig-jüdischer Erzählliteratur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Mit einem Vorwort von:
  • Jay Winter
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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
474 Seiten
ISBN: 978-3-205-20608-8
Böhlau Verlag Wien, 1. Auflage 2017
Die Studie untersucht erstmals deutschsprachig-jüdische Erzähltexte des 19. und frühen 20.... mehr
Schtetl, Stadt, Staat

Die Studie untersucht erstmals deutschsprachig-jüdische Erzähltexte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (u.a. von Leopold Kompert, Karl Emil Franzos, Nathan Samuely, Fritz Mauthner, Max Grünfeld, Eduard Kulke, Selig Schachnowitz, Theodor Herzl, Ernst Sommer, Karl Teller, Hugo Bettauer, Georg Hermann, Leopold Hichler, Sammy Gronemann). Das Forschungsinteresse gilt den Zusammenhängen zwischen Raum, Ort und Identität, und wie diese in Novellen, Kurzgeschichten und Romanen narrativ entfaltet werden. Die zentrale Grundannahme bezieht sich darauf, dass die in den deutschsprachigen Ländern entstehende säkulare jüdische Literatur dieser Zeit nicht nur als selbstbewusster Ausdruck ästhetischer Produktion, sondern im Zuge der Debatten über ein zeitgemäßes jüdisches Selbstverständnis auch als wichtiges Medium außerliterarischer Sinnverständigung zu verstehen ist, und zwar in einem Ausmaß, das in der Literaturwissenschaft und Geschichtswissenschaft bisher zu wenig gewürdigt worden ist.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): 15,5 x 23,5 x 4,1cm, Gewicht: 0,933 kg
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Autoreninfos
    • Petra Ernst
    • PD Dr. Petra Ernst-Kühr (* 1957, † 2016) studierte Neuere deutsche Literatur, Linguistik, Theater- und Musikwissenschaft in Würzburg und München. Sie leitete zahlreiche wissenschaftliche und künstlerische Projekte in Deutschland und Österreich und war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz.
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    • Gerald Lamprecht (Hg.)
    • Univ.-Prof. Dr. Gerald Lamprecht leitet das Centrum für Jüdische Studien der Universität Graz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der jüdischen Regionalgeschichte, der Geschichte des Antisemitismus und der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung der Steiermark während der Zeit des Nationalsozialismus
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    • Olaf Terpitz (Hg.)
    • PD Dr. Olaf Terpitz ist Slawist, Literatur- und Kulturwissenschaftler an der Universität Wien. Er befasst sich komparatistisch mit slawisch-jüdischen Begegnungen, Transfer- und Übersetzungsprozessen.
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