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Erzählen vom Widerstand als Erzählen von Gemeinschaft

Literarische Repräsentationen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus in (West-)Deutschland (1945–1989)

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
375 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-8471-0585-5
V&R Unipress
Widerstand gegen den Nationalsozialismus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg schnell zu einem Thema... mehr
Erzählen vom Widerstand als Erzählen von Gemeinschaft
Widerstand gegen den Nationalsozialismus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg schnell zu einem Thema der Literatur. Bis 1989 erschienen in Westdeutschland rund zwanzig Romane, Dramen und Erzählungen. Die Autorin zeigt, dass diese auf den ersten Blick ganz unterschiedlichen Texte durch die Abgrenzung vom nationalsozialistischen Anderen einerseits und dem narrativen Entwurf einer Kontinuität des Widerstands andererseits zur Imagination oder Reflexion gesellschaftlicher Großgruppen beitragen. Ausgehend von konstruktivistischen Konzepten von Gemeinschaft und kollektiver Identität entsteht eine Typologie, die drei verschiedene literarische Gemeinschaftsentwürfe unterscheidet: die Rehabilitierung nationaler Gemeinschaft, die Destabilisierung etablierter Gemeinschaften und die Modifikation antifaschistischer Gemeinschaft.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16 x 23,7 x 2,3cm, Gewicht: 0,665 kg
Veröffentlichung gefördert durch:
  • Axel Springer Stiftung
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Autoreninfos
    • Miriam Schumacher
    • Dr. Miriam Schumacher promovierte an der Universität Oldenburg, wo sie bis 2015 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Neuere deutsche Literaturwissenschaft tätig war.
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