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Gewaltgenuss, Zorn und Gelächter

Die emotionale Seite der Gewalt in Literatur und Historiographie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

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Ausgabeformat:

Sprache: Englisch
181 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-8471-0257-1
V&R Unipress
Gewalt und die Eskalation von Gewalt werden oft von Emotionalisierung und Leidenschaft begleitet.... mehr
Gewaltgenuss, Zorn und Gelächter
Gewalt und die Eskalation von Gewalt werden oft von Emotionalisierung und Leidenschaft begleitet. Gewalt wird durch Emotionen vorbereitet, vorangetrieben und inszeniert und erweckt ihrerseits Emotionen, die zu Kontrollverlust und im Fall von kollektiv verübter Gewalt zu einer Intensivierung des Gemeinschaftsgefühls führen können. In literarischen und historiographischen Darstellungen von kollektiver Gewalt wird der Faktor „Emotion“ je nach Kontext unterschiedlich eingesetzt, um Gewalt zu rechtfertigen, zu plausibilisieren, zu verurteilen oder aber nachvollzieh- und genießbar zu machen. Dies gilt für aktuelle ebenso wie für „vormoderne“ Darstellungen. Der Frage, ob es doch epochentypische Zugänge zur emotionalen Seite der Gewalt gibt, gehen die hier versammelten Beiträge u.a. von Mitgliedern der Gießener Forschergruppe Gewaltgemeinschaften nach. Sie befragen mittelalterliche und frühneuzeitliche Darstellungen emotional gelenkter Gewalt nach ihrem Kontext, ihrer Aussage und Rezeptionsästhetik.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16 x 23,7 x 1,5cm, Gewicht: 0,388 kg
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Autoreninfos
    • Cora Dietl (Hg.)
    • Prof. Dr. Cora Dietl lehrt Deutsche Literaturgeschichte (Schwerpunkt Mittelalter/Frühe Neuzeit) an der Universität Gießen und ist Teilprojektleiterin der DFG-Forschergruppe »Gewaltgemeinschaften«.
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