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Im Zeichen der Stadt

Avantgarde in Rumänien (1920–1930)

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
270 Seiten, 86 schw.-w. u. 32 farb. Abb. auf 56 Taf., gebunden
ISBN: 978-3-412-16406-5
Böhlau Verlag Köln
In den Künstlerkreisen Rumäniens setzten avantgardistische Strömungen zu einem vergleichsweise... mehr
Im Zeichen der Stadt

In den Künstlerkreisen Rumäniens setzten avantgardistische Strömungen zu einem vergleichsweise späten Zeitpunkt, zu Beginn der 1920er Jahre, ein. Sie wurden von einer Gruppe junger Künstler verbreitet, die nach dem Ersten Weltkrieg Kontakte in die westeuropäischen Avantgardemetropolen knüpfte. In Bukarest traten Künstler wie Max Herman Maxy, Marcel Janco oder Victor Brauner in Erscheinung und polemisierten mit ihren Kunstwerken, Aktionen und Manifesten die öffentliche Meinung. Denn diese neigte, infolge der erheblichen territorialen Vergrößerung Rumäniens nach dem Ersten Weltkrieg, zu erhöhtem nationalen Selbstbewusstsein. Die konservative Elite des Landes versuchte, das gestie­gene politische Ansehen mit dem Ideal einer Nationalkultur zu betonen. In diesem geistigen Klima sorgte die Avantgarde, die den Bruch mit überholten nationalen Traditionen postu­lierte, für weitreichende Auseinandersetzungen. Roland ­Prügel geht in seiner Arbeit, die eine profunde Analyse der rumä­nischen Avantgarde bietet, dieser Auseinandersetzung nach und zeichnet zugleich ein lebendiges Bild der rumänischen ­Zwischenkriegskunst.

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Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Roland Prügel
    • Roland Prügel hat in Freiburg und Paris Kunstgeschichte studiert und ist derzeit am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg tätig.
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