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Tod und Verklärung

Tod und Verklärung

Grabmalskulptur in der Frühen Neuzeit

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Ausgabeformat:

BOOK

Sprache: Deutsch
318 Seiten, s/w-Abb., Paperback
ISBN: 978-3-412-14303-9
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2004
Grabmäler dienten im Rom der Frühen Neuzeit nicht nur dazu, die Erinnerung an bedeutende... mehr
Tod und Verklärung

Grabmäler dienten im Rom der Frühen Neuzeit nicht nur dazu, die Erinnerung an bedeutende Vorfahren wachzuhalten. Sie boten vor allem auch die Möglichkeit, durch den Hinweis auf lange Traditionslinien Führungsansprüche in der Gegenwart und für die Zukunft zu untermauern. Der Band widmet sich den Grabmälern der gesellschaftlichen Eliten Roms und v. a. denen der Päpste und Kardinäle des 16. Jahrhunderts. Bei der Betrachtung stehen die Auftraggeber, die Künstler sowie die Bestatteten selbst im Blickpunkt. In den Beiträgen geht es um die gesellschaftliche Bedeutung des Grabmals, seine Rezeptionsgeschichte, seine liturgische Funktion sowie seine Form- bzw. Stilgenese. Das Grabmal musste ästhetischen und kunsttheoretischen Ansprüchen genügen und hatte in seiner Beschaffenheit zugleich politische Relevanz. Die phantasievolle Konstruktion von Familien-Stammbäumen oder die Selbstdarstellung römischer Papstfamilien in der Provinz ergänzten die Grabmäler in ihrer dauerhaften Wirkung entscheidend. Die Selbstinszenierung und die Bemühungen gesellschaftlicher Eliten, in der kollektiven Erinnerung einen festen Platz zu ergattern, das "Wie" und "Warum" dieser teuren und mühsamen Strategien werden mit Methodenvielfalt ergründet und lebendig dargestellt.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Arne Karsten (Hg.)
    • Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Göttingen, Rom und Berlin. 2000 Dissertation zum Thema »Künstler und Kardinäle. Vom Mäzenatentum römischer Kardinalnepoten im 17. Jahrhundert« (erschienen bei Böhlau, Köln 2003). Seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt »REQUIEM - Die römischen Papst- und Kardinalsgrabmäler der Frühen Neuzeit« an der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Fribourg/Schweiz.
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    • Philipp Zitzlsperger (Hg.)
    • Philipp Zitzlsperger studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Neuere Geschichte in München und Rom. Promotion zum Thema »Gianlorenzo Bernini. Die Papst- und Herrscherporträts. Zum Verhältnis von Bildnis und Macht« (erschienen bei Hirmer, München 2002). Seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt »REQUIEM - Die römischen Papst- und Kardinalsgrabmäler der Frühen Neuzeit« an der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Fribourg/Schweiz.
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