Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
978-3-412-20285-9.jpg

Gemalt für die Ewigkeit

Geschichte der Ikonen in Russland

30,00 € *  (D)

inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb D/A/CH

Lieferzeit 3-5 Werktage (Deutschland)

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
320 Seiten, Mit 16 s/w-Abb. und 9 farb. Abb. auf 10 Taf., gebunden
ISBN: 978-3-412-20285-9
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2009
Ikonen sind das älteste Bildmedium der christlichen Kultur. Wie eine Galerie ohnegleichen zeigen... mehr
Gemalt für die Ewigkeit

Ikonen sind das älteste Bildmedium der christlichen Kultur. Wie eine Galerie ohnegleichen zeigen sie zwischen Antike und Moderne alle wesentlichen Elemente des Umbruchs in Politik und Alltag: das spätantike Grabporträt, gemalt auf den Deckel des Sarges, das Bildnis von Kaiser, Gottessohn und Mutter, später das Aufkommen der Heiligen und die Taten der Mächtigen. Eine besondere Rolle spielten Ikonen im Krieg. Einerseits stellten sie ihn dar, andererseits dienten sie als magische Helfer, um Angriffe abzuwehren und Gottes Stärke allen Zaudernden vor Augen zu führen. Nicht zuletzt zeigen sie auch das Jenseitsbild sehr drastisch und illustrieren das Jüngste Gericht: Zur Linken des Zeitenrichters lockt das blühende Paradies, zur Rechten aber warten ewige Verdammnis, Feuer und höllische Qualen. Das Buch verfolgt den ästhetischen wie thematischen Wandel der Ikonen in Russland bis ins 17. Jahrhundert und skizziert abschließend die akademische Wiederentdeckung des Kultbilds seit der Romantik.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
Kundenbewertungen für "Gemalt für die Ewigkeit"
Bitte loggen Sie sich ein um Produktbewertung abzugeben.
Autoreninfos
    • Christoph Schmidt
    • Studierte Geschichte und Slavistik in Mainz und Berlin. Durch ein Stipendium der Freien Universität drei Semester in Leningrad. 1984 Promotion über das Verhältnis der russischen Presse vor 1914 zum Deutschen Reich. Trat nach einem Volontariat bei der Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle 1986 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in das Kölner Seminar für Osteuropäische Geschichte ein. Habilitationsstipendium der DFG 1991/93
      mehr...