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Die Chorfenster von Ehrenstein

Bertram von Nesselrode und Margarethe von Burscheid – Stifter an der Schwelle zur Frühen Neuzeit

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
475 Seiten, 67 farb. Abb. auf 64 Taf., 84 s/w-Abb. auf 80 Taf., 1 farb. Faltkarte in Rückentasche, gebunden
ISBN: 978-3-412-20235-4
Böhlau Verlag Köln
Die Chorfenster der Kirche von Ehrenstein im vorderen Westerwald wurden in der... mehr
Die Chorfenster von Ehrenstein

Die Chorfenster der Kirche von Ehrenstein im vorderen Westerwald wurden in der kunstgeschichtlichen Literatur schon früh als bedeutend erkannt. Ihre Schlüsselposition innerhalb der Kölner Malerei um 1480 und ihre hervorragende Bedeutung als Quelle für die rheinische Landesgeschichte blieben jedoch bis jetzt ungewürdigt. Die Einordnung der kunsthistorischen Analyse in den gesellschaftlichen und historischen Kontext zeigt, dass diese Chorfenster nicht nur das Lebenswerk des Stifterehepaares und die Nesselrodesche Familiengeschichte erhellen. Vielmehr wird zugleich eine bisher unbekannte Seite der spirituellen Dimension der jülich-bergischen Kirchenpolitik aufgedeckt und ein wichtiger Einblick in die Geschichte des Landes Berg ermöglicht. So zeigt die Studie, dass die scheinbar traditionellen Bilder für ihre Entstehungszeit brisante theologische Aussagen beinhalten. Sie veranschaulichen einen Umbruch im religiösen Denken und zukunftsweisende Reformansätze: Die Darstellung des »Corpus Christi« im Altarsakrament ist neu definiert und die rein didaktische Aufgabe des Bildes unmissverständlich klargestellt. Leonie Gräfin von Nesselrode, ehemals niederländische Diplomatin, wurde mit dieser Studie an der Universität Bonn promoviert.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Leonie Gräfin von Nesselrode
    • Leonie Gräfin von Nesselrode, geb. Barones van Hövell tot Westerflier, war nach ihrem Studium der Kunstgeschichte in Nijmegen und Rom im niederländischen diplomatischen Dienst. Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Universität Bonn promoviert.
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