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Der Holocaust im arabischen Gedächtnis

Eine Diskursgeschichte 1945–1967

ab 39,99 € *  (D)

inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb D/A/CH

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
237 Seiten, mit 3 Abb., gebunden
ISBN: 978-3-525-35599-2
Vandenhoeck & Ruprecht, 2., durchgesehene Auflage 2018
Während in Europa der Holocaust als »Zivilisationsbruch« zunehmend zum Bezugspunkt von... mehr
Der Holocaust im arabischen Gedächtnis

Während in Europa der Holocaust als »Zivilisationsbruch« zunehmend zum Bezugspunkt von Geschichtserfahrung wurde, nahm die arabische Welt das Ereignis nur eingeschränkt wahr. Diese erschwerte Wahrnehmung fand entweder vor dem Hintergrund der Palästinafrage oder im Zusammenhang mit dem Verhältnis arabischer Nationalisten zum Nationalsozialismus Aufmerksamkeit. Im Unterschied dazu nimmt dieses Buch eine diskursgeschichtliche Perspektive insofern ein, als entlang zeitgenössischer Texte von Arnold Toynbee, Jean-Paul Sartre und Maxime Rodinson die arabische Rezeption in den 1960er Jahren in den Blick genommen wird. Omar Kamil bietet dabei eine neue Sicht auf die Dramatik des Gegenstands: Durch die Erfahrungen des Kolonialismus wird eine angemessene Wahrnehmung des Holocaust in der arabischen Welt verstellt.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16 x 23,7 x 2,3cm, Gewicht: 0,533 kg
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Autoreninfos
    • Omar Kamil
    • Prof. Dr. Omar Kamil  ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er lehrt am Lehrstuhl für Geschichte Westasiens an der Universität Erfurt.
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Schriften des Simon-Dubnow-Instituts. Zur gesamten Reihe