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Das Kreativsubjekt in der DDR

Performative Kunst im Kontext

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
454 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, gebunden
ISBN: 978-3-8471-0085-0
V&R Unipress, 1. Auflage 2014
Welchen Stellenwert hatte Kreativität in einer Diktatur wie der DDR? Ausgehend von der Arbeit von... mehr
Das Kreativsubjekt in der DDR
Welchen Stellenwert hatte Kreativität in einer Diktatur wie der DDR? Ausgehend von der Arbeit von Tänzern, Musikern und Künstlern verschiedener Sparten beschäftigt sich dieses Buch mit dem Diskurs des Schöpferischen in der DDR und seiner Verbindung mit der Etablierung eines seit den 1960er Jahren aktuell gewordenen performativen Kunstkanons. Fine Kwiatkowski, A.R. Penck, Lutz Dammbeck, Gret Palucca u.a.: Ihre Improvisationen und performativen Kunstinterventionen fanden zum Teil durchaus in institutionalisiertem Rahmen statt, wurden aber auch als Kritik am vorherrschenden System verstanden. Ob ihre Kunst als politische Kommunikation verstanden wurde, war kontextabhängig. Deshalb blickt diese Arbeit mit einem transnationalen Blick auch auf scheinbar kunstfremde Wissensfelder wie die Sozialwissenschaften und die Kybernetik. Dort etablierte sich jene Sprache, welche als Legitimationsmittel neuer und alten künstlerischer Praktiken zum Einsatz kam. Das überraschende Ergebnis ist: Das für den Kapitalismus heute als hegemonial geltende Leitbild des Kreativsubjekts hatte in der DDR sein sozialistisches Pendant.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16 x 23,5 x 2,7cm, Gewicht: 0,8 kg
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Autoreninfos
    • Barbara Lubich
    • Dr. Barbara Lubich studierte Soziologie in Deutschland und Italien. Nach der Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der TU Dresden mit Schwerpunkt Thema »Erinnerungskultur«, arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen der Ausstellung »tanz! wie wir uns und die welt bewegen« am Deutschen Hygiene Museum Dresden (2013-2014). Sie lebt als Filmemacherin und Publizistin in Dresden.
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