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Vergessene Vielfalt

Territorialität und Internationalisierung in Ostmitteleuropa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
256 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-525-30166-1
Vandenhoeck & Ruprecht
Forschungen zur transnationalen Geschichte konzentrieren sich zumeist auf die transatlantische... mehr
Vergessene Vielfalt
Forschungen zur transnationalen Geschichte konzentrieren sich zumeist auf die transatlantische Welt und verlieren dabei Ost- und Ostmitteleuropa aus dem Blick. Die Geschichte der auf besondere Weise verflochtenen Territorialisierungs- und Globalisierungsprozesse in Ostmitteleuropa bietet jedoch zusätzlichen Aufschluss. Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein war der Wandel von imperialen zu nationalen Ordnungen keineswegs linear. Vielgestaltige Handlungs- und Wahrnehmungsräume existierten parallel und schlossen an eine lange Tradition grenzüberschreitender Verflechtungen an. Anstatt Ostmitteleuropa als unvollständig nationalisierte und damit nur bedingt „europäisierte“ Region zu sehen, zeigen die Aufsätze des Bandes zum einen, wie ostmitteleuropäische Akteure von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre hinein mehrschichtige politische Räume schufen und erneuerten, anstatt sich nur einem territorialen Ordnungsprinzip zu verschreiben und wie sie andererseits zur Gestaltung einer neuen internationalen Ordnung beitrugen. Diese Varianz politischer Raumordnungen, die für Ostmitteleuropa maßgebend wurden, macht die Region zu einer bislang zu wenig beachteten Arena von Globalisierungsprozessen.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16,0 x 23,7 x 2,2cm, Gewicht: 0,548 kg
Veröffentlichung gefördert durch:
  • GWZO
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Autoreninfos
    • Steffi Marung (Hg.)
    • Dr. Steffi Marung ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre for Area Studies der Universität Leipzig. Sie unterrichtet außerdem am Global and European Studies Institute derselben Universität und ist seit 2006 Mitglied im Vorstand des European Network in Universal and Global History (ENIUGH).
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    • Katja Naumann (Hg.)
    • Dr. Katja Naumann ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig.
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Transnationale Geschichte. Zur gesamten Reihe