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Frühneuzeitliche Disputationen

Polyvalente Produktionsapparate gelehrten Wissens

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
364 Seiten, 26 s/w-Abb., 26 Illustration(en), schwarz-weiß, gebunden
ISBN: 978-3-412-50330-7
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2016
Als »polyvalente Produktionsapparate gelehrten Wissens« waren die disputationes das zentrale... mehr
Frühneuzeitliche Disputationen

Als »polyvalente Produktionsapparate gelehrten Wissens« waren die disputationes das zentrale Forum soziokultureller Praktiken der Vormoderne. Hier wurden tradierte Lehrinhalte aufbereitet und neue Paradigmen erprobt, hier übte sich der Nachwuchs in den Formen akademischer Kommunikation. Die Thesendrucke, deren zeitgenössische Bezeichnung als dissertationes Differenzen gegenüber neueren Qualifikationsprozeduren verdeckt, dokumentieren in frappierender Anschaulichkeit die gelehrten Diskursformationen und Vermittlungsstrategien der Zeit. Zugleich zeigen sie in ihrem paratextuellen Umfeld (Widmungen, Begleitgedichte usw.), wie der Aufbau eines gelehrten Netzwerkes und eines Systems mäzenatischer Förderung funktionierte. Die Beiträge des Bandes gehen sowohl auf die Mechanismen des frühneuzeitlichen Disputationswesens an verschiedenen Universitäten wie auch auf fachspezifische Formen und Inhalte der Wissensgenerierung ein, wobei das Spektrum von Medizin und Naturkunde über Philosophie und Politik bis zu Rhetorik und Poetik reicht.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Marion Gindhart (Hg.)
    • Marion Gindhart ist Juniorprofessorin (Latinistik) und vertritt den Arbeitsbereich »Paradigma Alte Welt« an der Universität Mainz.
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    • Hanspeter Marti (Hg.)
    • Hanspeter Marti: *1947 in Glarus/Schweiz, Studium der Germanistik, Mediävistik und der französischen Sprachwissenschaft in Basel, Genf und Montpellier. 1982 Promotion in Basel. Seit 1986 in verschiedenen vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung unterstützten Projekten beschäftigt. 1999 Ehrengabe der Martin Bodmer-Stiftung für einen Gottfried Keller-Preis für die Tätigkeit an der privaten Arbeitsstelle für kulturwissenschaftliche Forschungen....
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    • Robert Seidel (Hg.)
    • Profesor Dr. Robert Seidel studierte Germanistik und Klassische Philologie in Tübingen, Paris und Heidelberg. Seit 2003 lehrt er Neuere Deutsche Literatur in Frankfurt am Main.
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