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Kontaktarchitektur

Kolonialarchitektur in Namibia zwischen Norm und Übersetzung

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Erscheint im Dezember 2019

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 400 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, gebunden
ISBN: 978-3-8471-1033-0
V&R Unipress, 1. Auflage
Die bildstarke Utopie einer exkludierenden Ästhetik war ab 1884 wegleitend für deutsche Siedler... mehr
Kontaktarchitektur

Die bildstarke Utopie einer exkludierenden Ästhetik war ab 1884 wegleitend für deutsche Siedler in Afrika. Architektur und Städtebau gerieten dabei vordergründig zum Werkzeug einer Verwandlung Südwestafrikas zu einem »Schaufenster« deutscher Hegemonie. Die Baurealität in der Peripherie führte indes zur Auflösung heimatlicher Ideen. Sie bot Alternativen zu den europäischen Bemächtigungsstrategien und brachte als eine multilokal verortete Kulturpraxis verschiedene Lebenswelten miteinander in Kontakt. Aufgrund dieser wesentlichen Bezugnahme auf den Gedanken der Vernetzung wurde das transnationale Konzept der Kontaktarchitektur gewählt, um die Begrifflichkeiten rund um die koloniale Raumkultur zu erweitern und im europäischen Kanon etablierte Kriterien der Architekturanalyse zu revidieren.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16 x 23,7 x 1,8cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Ariane Komeda
    • Dr. Ariane Komeda arbeitet im Bereich Architektur und Bauplanung. Sie studierte Architektur an der ETH Zürich, Schweiz, und promovierte an den Universitäten Bern und Bayreuth. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Architekturgeschichte, im Kulturerbe-Management und der Denkmalpflege.
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