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Grenzen überschreiben?

Grenzen überschreiben?

Deutsch-deutsche Briefwechsel 1948-1989

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
202 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-412-16203-0
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2004
Die Zeit der deutschen Teilung war auch eine Zeit des Briefeschreibens. Für viele Menschen... mehr
Grenzen überschreiben?

Die Zeit der deutschen Teilung war auch eine Zeit des Briefeschreibens. Für viele Menschen bestand darin oft über lange Zeit die einzige Möglichkeit, mit Freunden und Familienangehörigen im anderen Teil Deutschlands in Verbindung zu bleiben. Wie aber ist es den ost-westdeutschen Briefeschreibern gelungen, über viele Jahre, oft Jahrzehnte, einen Briefwechsel aufrechtzuerhalten? Wie entwickelten sich die einzelnen Briefbeziehungen und welche Bedingungen mussten erfüllt sein, damit sie nicht zerbrachen? Wie gingen die Briefpartner mit persönlichen Konflikten und Meinungsverschiedenheiten um? Und schließlich: Wie wurden gesellschaftliche Prozesse und Ereignisse, die deutsch-deutsche Grenze und die Einbindung von DDR und Bundesrepublik in zwei unterschiedliche politische bzw. ökonomische Systeme diskutiert? Die Autorin zeigt, wie die Briefe dabei halfen, dass sich sowohl Ost- als auch Westdeutsche immer wieder aufs Neue als Angehörige einer gemeinsamen kulturellen Gemeinschaft verstanden, obwohl diese angesichts der Teilung bereits grundsätzlich in Frage stand.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Ina Dietzsch
    • Von 1988-93 Ethnografie an der HUB studiert, derzeit als Research Associate in der Research Group »Public Culture in Theory and Practice« am Department of Anthropology der Durham University, U.K. mit den Themen Rhetorik und Sozialität verschiedener Öffentlichkeiten beschäftigt. Bis 2006 Mitarbeiterin im DFG-Projekt »Volkskunde als öffentliche Wissenschaft« am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität in Berlin, vorher freiberuflich in verschiedenen Projekten (u.a. zusammen...
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