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Schlesien in der Frühmoderne

Zur politischen und geistigen Kultur eines habsburgischen Landes

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
452 Seiten, Mit 20 s/w-Abb., gebunden
ISBN: 978-3-412-20350-4
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2009
Das Herzogtum Schlesien war ein Kernland des Alten Europa, auch wenn es politisch am Rande des... mehr
Schlesien in der Frühmoderne

Das Herzogtum Schlesien war ein Kernland des Alten Europa, auch wenn es politisch am Rande des habsburgischen Weltreiches lag. Es bildete eine Kulturlandschaft, die alle Entwicklungen des Ständestaates, der Gesellschaft, der Wissenschaft und Religion aufnahm und zu einer eigenen Landeskultur umformte. Trotz seiner politischen Unselbsständigkeit nahm Schlesien innerhalb der habsburgischen Länder eine fast beispiellose Sonderstellung ein. Sie gründete auf der beharrlich verteidigten politischen und konfessionellen Landesverfassung, die dem toleranten Grundzug des Landes entsprach. Die Bedeutung der frühmodernen Epoche Schlesiens und der Reichtum seiner politischen Formen und kulturellen Prägungen sind lange verkannt worden. Die Studien von Norbert Conrads zeichnen sie nach und entwerfen ein Gesamtbild, das einen neuen Zugang zur schlesischen Geschichte eröffnet.

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Autoreninfos
    • Norbert Conrads
    • Norbert Conrads war bis 2003 ordentlicher Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Stuttgart. Er leitete dort den Projektbereich Schlesische Geschichte.
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