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Ringen um Versöhnung

Religion und Politik im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen seit 1945

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
192 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-525-57069-2
Vandenhoeck & Ruprecht
Im deutsch-polnischen Versöhnungsprozess nach dem Zweiten Weltkrieg spielten kirchliche Akteure... mehr
Ringen um Versöhnung

Im deutsch-polnischen Versöhnungsprozess nach dem Zweiten Weltkrieg spielten kirchliche Akteure eine wesentliche Rolle. Das christliche Verständnis von „Versöhnung“ wurde auf den politischen Sachverhalt eines folgenreichen internationalen Konflikts angewandt.

Diese Schnittstelle der religiösen und der politischen Sphäre nehmen die Beiträge dieses Bandes aus Sicht der evangelischen und katholischen Theologie, Geschichts- und Politikwissenschaft unter die Lupe. Sie zeigen, dass Versöhnung kein geradliniger Prozess zur Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung ist, sondern ein in vielerlei Hinsicht dynamischer Aushandlungsprozess. Begleitet von Hindernissen und Rückschlägen, mussten die Akteure in diesem Prozess ihre Versöhnungsinitiativen überzeugend vermitteln, legitimieren, gegebenenfalls auch rechtfertigen und dem jeweiligen Kontext stets neu anpassen. In methodischer Hinsicht werden unterschiedliche Ansätze vorgeschlagen und erprobt, mit denen sich das Phänomen „Versöhnung“ im politischen Kontext erfassen lässt. Die interdisziplinäre Analyse der Fallbeispiele führt zu der Schlussfolgerung, dass nur eine Kombination aus vielfältigen Methoden der Komplexität von Versöhnung gerecht wird.

Der Band leistet einen Beitrag zum Verständnis von Ursachen der Spannung zwischen vollzogener und immer noch ausstehender Versöhnung im deutsch-polnischen Verhältnis sowie von Herausforderungen und Schwierigkeiten von Versöhnung in politischen Kontexten im Allgemeinen.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16 x 23,7 x 1,7cm, Gewicht: 0,445 kg
Veröffentlichung gefördert durch:
  • Leibniz-Institut für Europäische Geschichte
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Autoreninfos
    • Urszula Pekala (Hg.)
    • Dr. Urszula Pękala ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz und arbeitet derzeit an einem von der DFG geförderten Projekt zur Rolle katholischer Bischöfe in der deutsch-französischen und deutsch-polnischen Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg.
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    • Irene Dingel (Hg.)
    • Dr. phil. theol. habil. Irene Dingel ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Mainz.
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