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Geschichtspolitik und Erinnerungskultur im neuen Russland

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
290 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-89971-691-7
V&R Unipress
Seit »Perestrojka« und »Glasnost« ist in Russland eine öffentliche Auseinandersetzung mit der... mehr
Geschichtspolitik und Erinnerungskultur im neuen Russland
Seit »Perestrojka« und »Glasnost« ist in Russland eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Geschichte möglich. Der Staat verlor in den letzten zwanzig Jahren schrittweise sein Deutungsmonopol über Vergangenheitsfragen und wurde zu einem unter mehreren geschichtspolitischen Akteuren in einer stellenweise sehr heterogenen Erinnerungslandschaft. Einschlägige Diskussionen haben seitdem so manches historische Dogma erschüttert – die kollektive Erinnerung, die bis dahin vom Kanon der sowjetischen Historiographie und Gedenkkultur dominiert gewesen war, hat ihre einstige Uniformität verloren und ist pluralistisch geworden. Der vorliegende Sammelband unternimmt erstmals den Versuch, ausgewählte Aspekte von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur im neuen Russland in vergleichender Perspektive zu analysieren. Das Rahmenthema wird dabei unter interdisziplinären Aspekten und mit verschiedenen Zugängen diskutiert, um sich der gesellschaftlichen Funktion von »Geschichte« im heutigen Russland möglichst umfassend zu nähern.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16,3 x 24,5 x 2,4cm, Gewicht: 0,7 kg
Veröffentlichung gefördert durch:
  • Geschwister Boehringer Ingelheim
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Autoreninfos
    • Lars Karl (Hg.)
    • Dr. Lars Karl promovierte 2003 in Neuerer Geschichte (Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte) an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Zurzeit ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Osteuropäische Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
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    • Igor J. Polianski (Hg.)
    • Dr. Igor J. Polianski promovierte 2003 in Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist Akademischer Rat am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universität Ulm.
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