Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Geschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein

Geschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein

Europa nach dem Holocaust

ab ca. 44,99 € *  (D)

inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb D/A/CH

Erscheint im November 2021

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 464 Seiten, kartoniert
ISBN: 978-3-525-31736-5
Vandenhoeck & Ruprecht, 1. Auflage 2021
Aktuelle Kontroversen um die „Singularität des Holocaust" übergehen oftmals, dass es nach 1945... mehr
Geschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein

Aktuelle Kontroversen um die „Singularität des Holocaust" übergehen oftmals, dass es nach 1945 einige Zeit dauerte, bis die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaften drang. Dieser Sammelband geht den Ursachen dafür nach, indem er die Gedächtnisgeschichte des Holocaust mit der politischen und Ideengeschichte des Kalten Krieges zusammenführt. Dabei zeichnen die deutsch- und englischsprachigen Beiträge nicht einfach die verspätete Rezeptionsgeschichte oder die offizielle Erinnerungskultur in verschiedenen europäischen Staaten nach. Vielmehr rücken sie die Frage nach der latenten Wirkung des Ereignisses ins Zentrum der Betrachtung, die wesentlich von nationalen Besonderheiten bestimmt wurde, und nähern sich diesen länderspezifischen Konstellationen über paradigmatische Biografien der politischen Linken an. Der Band bietet somit nicht nur einen innovativen Zugang zur Historisierung der 1950er und 1960er Jahre, sondern leistet auch einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Möglichkeit eines multiperspektivischen Gedächtnisses.

Kundenbewertungen für "Geschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein"
Bitte loggen Sie sich ein um Produktbewertung abzugeben.
Autoreninfos
    • Jan Gerber (Hg.)
    • PD Dr. Jan Gerber ist Historiker, Politik- und Medienwissenschaftler sowie Leiter des Forschungsressorts „Politik“ am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow.
      mehr...
    • Philipp Graf (Hg.)
    • Dr. Philipp Graf ist Historiker und Stipendiat der Forschergruppe „Eine neue Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung“ am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow.
      mehr...