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Soldaten zwischen zwei Uniformen

Österreichische Italiener im Ersten Weltkrieg

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
245 Seiten, mit 20 s/w Abb. und 3 Karten, gebunden
ISBN: 978-3-205-23283-4
Böhlau Verlag Wien, 1. Auflage, 2020
Mehr als hunderttausend Soldaten der österreich-ungarischen Armee waren italienischer... mehr
Soldaten zwischen zwei Uniformen

Mehr als hunderttausend Soldaten der österreich-ungarischen Armee waren italienischer Muttersprache. Sie stammten aus dem Trentino oder dem Küstenland und kämpften im Ersten Weltkrieg im Heer des Kaiserreiches.

Sie sprachen die Sprache des Feindes, weshalb sie aus nationaler Sicht als nicht vertrauenswürdig und verdächtig galten. Sie wurden hauptsächlich an die weit entfernte russische Front geschickt, wo Tausende von ihnen in Gefangenschaft gerieten. Den zwischen Österreich und Italien Zerrissenen begegnete man in beiden Ländern mit Misstrauen und in den russischen Gefangenenlagern waren sie gegensätzlichen Beeinflussungen und Versuchen nationaler Umerziehung ausgesetzt. Auf der Grundlage österreichischer und italienischer Quellen sowie von Memoiren von Soldaten werden ihre bewegten Geschichten rekonstruiert, geprägt von jahrelangem Krieg, Gefangenschaft und schwieriger Rückkehr. Anhand der Schicksale der italienischen Soldaten zeigt Andrea Di Michele die komplexen nationalen Dynamiken in den letzten Jahren des österreichisch-ungarischen Kaiserreiches.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16 x 24 x 2,1cm, Gewicht: 0,543 kg
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Autoreninfos
Schriftenreihe des Österreichischen Historischen Instituts in Rom Zur gesamten Reihe