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Erscheint im Dezember 2022

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
509 Seiten, mit 37 farb., 47 s/w-Abb., 4 Grafiken u. 5 Tab., gebunden
ISBN: 978-3-412-52588-0
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2023, 2022
Kurstädte standen lange im Schatten der Stadtgeschichtsforschung: zu klein, zu idyllisch und in... mehr
Die Kurstadt als urbanes Phänomen
Kurstädte standen lange im Schatten der Stadtgeschichtsforschung: zu klein, zu idyllisch und in ihrer Bedeutsamkeit oszillierend. Eine vergleichende Perspektive auf Kurstädte enthüllt rasch, dass sie äußerst vielschichtige, ja sogar widersprüchliche Orte des entstehenden Tourismus waren. Kurstädte siedelten sich im Spannungsfeld von ländlicher Idylle und städtischer Moderne bzw. von Entsagung und Überfluss an: Kneippkuren standen neben rauschenden Theaterabenden, reiche Industrielle neben Armenbadbesuchern. Dieser Stadttypus galt als Experimentierfeld der urbanen Moderne, wo man bald zentralisierte Schlachthöfe, Fotografen und Telegrafen antraf. Kurstädte waren auch Orte der politischen Auseinandersetzung, des entstehenden Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit.
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Autor:inneninfos
    • Andrea Pühringer (Hg.)
    • Andrea Pühringer, Dr phil., is also a member of the »Arbeitskreis«. She held lectureships at the Universities of Vienna, Marburg, Kassel and Venice, Italy, and is now a freelance historian with a focus on earlymodern social, economic and cultural history.
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