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Kirche und Klöster zwischen Aufklärung und administrativen Reformen
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Erscheint im November 2021

Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 320 Seiten, 17 s/w Abb., Paperback
ISBN: 978-3-205-21375-8
Böhlau Verlag Wien, 1. Auflage, 2021
Die Legitimität katholischer Einrichtungen wurde im 18. Jahrhundert in Frage gestellt. Eine... mehr
Kirche und Klöster zwischen Aufklärung und administrativen Reformen

Die Legitimität katholischer Einrichtungen wurde im 18. Jahrhundert in Frage gestellt. Eine besondere Ausprägung erfuhr dieser Konflikt in der Habsburgermonarchie: Die Beiträge des Bandes zeigen, wie hier unterschiedliche Formen von Reformkatholizismus und aufgeklärtem Absolutismus aufeinandertrafen.

Aufklärung und administrative Reformen prägten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Gesellschaft und Staat, sodass die Legitimität kirchlicher Strukturen und Akteure zunehmend an ihrer „Nützlichkeit" gemessen wurde. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Band mit Diskursen und Praktiken rund um kirchliche Einrichtungen im „aufgeklärten Absolutismus", wobei der Schwerpunkt auf unterschiedlichen Teilen der Habsburgermonarchie liegt. Hier ergaben sich spannungsreiche Interaktionen zwischen den vielfältigen Institutionen und Formen katholischen Lebens und dem etatistischen Reformwillen Wiens und seiner Behörden. Neben Beiträgen zu diesem Themenkomplex beinhaltet das Jahrbuch auch mehrere Artikel, die auf das Auswahlverfahren zu den Franz-Stephan-Preisen 2020 zurückgehen. Ebenso finden sich Projekt- und Tagungsberichte, Miszellen und Rezensionen, die ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Forschung zum 18. Jahrhundert in Österreich vermitteln.

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Autoreninfos
    • Julian Lahner (Hg.)
    • Dr. Julian Lahner ist freier Historiker und Gymnasiallehrer für Geschichte, Philosophie und katholische Religion. Seine Interessenschwerpunkte sind die Verwaltungsgeschichte der Frühen Neuzeit, Regionalgeschichte und Kirchengeschichte Tirols und Salzburgs.
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    • Marion Romberg (Hg.)
    • Dr. Marion Romberg ist Historikerin und Kunsthistorikern am Institute for Habsburg and Balkan Studies der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Historische Bildforschung, die Mentalitätsgeschichte, Volksfrömmigkeit, der Wiener Hof im 17. Jh. und europäische Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit.
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    • Thomas Wallnig (Hg.)
    • Dr. Thomas Wallnig ist Privatdozent und Projektleiter an der Universität Wien. Er beschäftigt sich mit zentraleuropäischer Wissenschafts- und Ideengeschichte der Vormoderne sowie Digital Humanities. Er leitet die "Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts."
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