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Die Indienpolitik der DDR

Von den Anfängen bis zur Anerkennung (1952–1972)

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
735 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-412-18106-2
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2007
Die Indienpolitik Ost-Berlins war sehr früh auf die staatliche Anerkennung der DDR durch... mehr
Die Indienpolitik der DDR

Die Indienpolitik Ost-Berlins war sehr früh auf die staatliche Anerkennung der DDR durch die indische Regierung ausgerichtet. Gelingen sollte dies politisch durch Kontakte zu Politikern wie Nehru und Indira Gandhi, wirtschaftlich durch den Warenaustausch und die Unterstützung indischer Entwicklungsprojekte, propagandistisch mittels der Beeinflussung der Öffentlichkeit in den Medien sowie durch einen Kultur- und Wissenschaftsaustausch. Das Buch stellt dar, wie es Ost-Berlin trotz westdeutscher Gegenpositionen verstand, sich in Indien liberal und demokratisch zu präsentieren und sein Anliegen dort voranzubringen. Um nicht den Verdacht einer Abhängigkeit aufkommen zu lassen, wurde dabei eine zu große Nähe zur Sowjetunion vermieden. Zudem achtete man zumindest nach außen auf Distanz zu indischen Kommunisten. Die von Ost-Berlin aus gelenkte weitgefächerte Indienpolitik fand in der Freundschaftsbewegung der zweiten Hälfte der 1960er Jahre ihren massenwirksamsten Ausdruck. Doch letztlich konnten weder der Druck Ost- Berlins noch der Gegendruck Bonns die souveräne Entscheidung der indischen Regierung über die Anerkennung der DDR erkennbar beeinflussen.

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Autoreninfos
    • Johannes H. Voigt
    • Prof. Dr. phil. Johannes H. Voigt, D. Phil. (Oxon) 1929 in Groß-Wittensee, Schleswig-Holstein, geboren, studierte die Hauptfächer Geschichte und Anglistik an den Universitäten Kiel, Marburg und London. Nach dem Staatsexamen in Kiel 1959 promovierte er dort im gleichen Jahr über ein Thema der britischen Außenpolitik im 19. Jahrhundert. Von 1959 bis 1961 arbeitete er als Deutsch-Lehrer an der Benares Hindu University in Benares, danach als Dozent für neuere europäische Geschichte an der Panjab...
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