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Das Rad der Gewalt

Militär und Zivilbevölkerung in Norddeutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg (1650–1700)

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
442 Seiten, 16 Ktn, 28 Illustration(en), schwarz-weiß, gebunden
ISBN: 978-3-412-11606-4
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2007
Das Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) bedeutete in weiten Teilen Europas keineswegs das... mehr
Das Rad der Gewalt

Das Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) bedeutete in weiten Teilen Europas keineswegs das Ende militärischer Gewalt. Die expansionshungrigen Fürsten begannen bereits Anfang der 1650er Jahre neben den traditionellen Söldnertruppen neue, stehende Heere aufzubauen. Insbesondere die seit 1648 schwedischen Teile des Alten Reiches wurden zum ständigen Schauplatz massenweiser Söldnerrekrutierung und der Stationierung tausender Soldaten und ihrer Angehörigen. Die Unterbringung erfolgte nach wie vor in Privatquartieren. Konflikte um Ressourcen oder Ehrfragen, meist in Verbindung mit starkem Alkoholkonsum, waren an der Tagesordnung. Die Studie nähert sich erstmalig dem Verschwimmen von Vorkriegs-, Nachkriegs- und Zwischenkriegszeiten. Auch gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Militär und Zivilbevölkerung sowie innerhalb des Militärs werden aufgrund der frühesten erhaltenen Militärgerichtsakten und Urteilsbücher, sowie anhand von zivilen Vorermittlungsakten untersucht.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Maren Lorenz
    • WS 1987/88 bis WS 1992/93 Studium der Geschichte, Politikwissenschaften und Psychologie an den Uni-versitäten Heidelberg, Wien und HamburgApril 1993 M.A. in Hamburg mit einer körper- und kulturhistorischen Arbeit zu Kindsmord im Spiegel der Gerichtsmedizin des 18. Jahrhunderts1994 bis 1996 Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung des Saarlandes1997 Stipendiatin des Hamburger Instituts für Sozialforschung Februar 1998 Promotion am Historischen Institut der Universität des Saarlandes...
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