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Immigrationspolitik zwischen Konflikt und Konsens

Die Hugenottenansiedlung in Deutschland und England (1681–1697).

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
639 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-412-20198-2
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2008
Mit dieser Studie wird ein quantitativ wie wirkungsgeschichtlich herausragender... mehr
Immigrationspolitik zwischen Konflikt und Konsens

Mit dieser Studie wird ein quantitativ wie wirkungsgeschichtlich herausragender Migrationsvorgang der Frühen Neuzeit, die Ansiedlung der Hugenotten im späten 17. Jahrhundert, eingehend untersucht. Im komparatistischen Zugriff werden erstmals zwei eng miteinander verzahnte Aspekte in den Blick genommen: zum einen die staatlich gelenkte Immigration in Deutschland und England, wobei die Motive, Zielsetzungen und Instrumente frühneuzeitlicher Landesherren im Mittelpunkt der Betrachtung stehen, und zum anderen die Reaktion einheimischer Bevölkerungsgruppen auf die Immigranten und auf die landesherrliche Immigrationspolitik. In fünf Konfliktfeldern wird Einwanderungspolitik als Prozess des Aushandelns von Niederlassungsbedingungen, des Austestens von Toleranzgrenzen und somit als keineswegs allein von ›absolutistischen‹ Regierungen abhängiger Vorgang interpretiert.

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Autoreninfos
    • Ulrich Niggemann
    • Privatdozent Dr. Ulrich Niggemann ist Direktor und geschäftsführender wissenschaftlicher Sekretär am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg.
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