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»... allerlei für die Nationalbibliothek zu ergattern...«

Eine österreichische Institution in der NS-Zeit

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Ausgabeformat:

BOOK

Sprache: Deutsch
617 Seiten, 142 Illustration(en), schwarz-weiß, gebunden
ISBN: 978-3-205-77504-1
Böhlau Verlag Wien, 1. Auflage 2006
Die vorliegende Arbeit räumt mit der Tabuisierung der eigenen Geschichte der österreichischen... mehr
»... allerlei für die Nationalbibliothek zu ergattern...«

Die vorliegende Arbeit räumt mit der Tabuisierung der eigenen Geschichte der österreichischen Nationalbibliothek bzw. dem Verschweigen der Verstrickung in NS-Verbrechen in offiziellen Publikationen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf und schildert erstmals die aktive Rolle, die die Bibliothek bei Erwerbungen spielte, bei der Errichtung der "Bücherverwertungsstelle", der größten Bücherbeschlagnahme, Büchersichtungs- und -vernichtungsaktion der Nazis in Österreich, beim Raub privater und institutioneller Bibliotheken im In- und Ausland. Im Zeitraum 1938 bis 1945 sind bis zu einer halben Million geraubte Bücher in die Bibliothek gelangt.Die Publikation versteht sich als Beitrag zur bislang kaum behandelten Geschichte des Bibliothekswesens in Österreich in den Jahren 1938 bis 1945 und spiegelt gleichzeitig auch die politische Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert sehr gut wider.

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Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Murray G. Hall
    • Geb. 1947 in Winnipeg, Manitoba, Kanada, Dr.phil., a.o. Univ.-Prof. am Institut für Germanistik der Universität Wien, Redakteur beim Österreichischen Rundfunk und Verfasser zahlreicher Beiträge zur österreichischen Literatur der Zwischenkriegszeit und zur Verlags- und Buchhandelsgeschichte. Publikationen in Auswahl: Der Fall Bettauer (1978), Österreichische Verlagsgeschichte 1918-1938 (1985), Handbuch der Nachlässe und Sammlungen österreichischer Autoren (1992 und 1995), Der Paul Zsolnay...
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