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Die Alexander von Humboldt-Stiftung und das Ausländerstudium in Deutschland 1925–1945

Von der »geräuschlosen Propaganda« zur Ausbildung der »geistigen Wehr« des »Neuen Europa«

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
522 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-89971-869-0
V&R Unipress, Bonn University Press
Die Alexander von Humboldt-Stiftung, 1925 unter Stresemann eingerichtet, war von Beginn an nur... mehr
Die Alexander von Humboldt-Stiftung und das Ausländerstudium in Deutschland 1925–1945
Die Alexander von Humboldt-Stiftung, 1925 unter Stresemann eingerichtet, war von Beginn an nur formell ein unabhängiges Instrument der Kulturpolitik des Auswärtigen Amts. Mithilfe von Stipendien sollten ausländische Studierende als künftige Multiplikatoren gewonnen werden. Nach 1933 setzten die Nationalsozialisten die Förderung des Ausländerstudiums unter neuen ideologischen Vorzeichen fort. Bis in die letzten Kriegswochen hinein diente die Stipendienvergabe der Rekrutierung von Eliten für Hitlers Imperium – sowohl im Sinne einer kollaborationsbereiten politischen als auch im Sinne einer rassischen Elite: der »geistigen Wehr« des »Neuen Europa«. Holger Impekovens Studie trägt wesentlich zu einer politischen Geschichte des Ausländerstudiums in Deutschland bei. Zugleich berichtet sie von der Nachtseite der akademischen Auslandsbeziehungen, indem sie neben den Intentionen der politisch Handelnden auch die individuelle Ebene »fremdvölkischer« Studierender in Hitlers »Rassestaat« in den Blick nimmt.
Weitere Details:
Maße (BxHxT): 16,3 x 24,5 x 3,8cm, Gewicht: 1,008 kg
Veröffentlichung gefördert durch:
  • Alexander von Humboldt-Stiftung
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Autoreninfos
    • Holger Impekoven
    • Dr. Holger Impekoven studierte Geschichte und Germanistik in Bonn und Oxford. Neben seiner Tätigkeit im Akademischen Auslandsamt der Universität Bonn arbeitete er wissenschaftlich über historische Aspekte des Ausländerstudiums in Deutschland. Seit April 2011 ist er Forschungsdezernent der Universität Bonn.
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