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Cicero und die Inszenierung der eigenen Vergangenheit

Cicero und die Inszenierung der eigenen Vergangenheit

Autobiographisches Schreiben in der späten Römischen Republik

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
390 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-412-29805-0
Böhlau Verlag Köln, 1. Auflage 2006
Was Cicero über seine Lebensgeschichte und seine Leistungen im Dienst des Staates gesagt und... mehr
Cicero und die Inszenierung der eigenen Vergangenheit

Was Cicero über seine Lebensgeschichte und seine Leistungen im Dienst des Staates gesagt und geschrieben hat, interessierte die Forschung bislang vornehmlich als Quelle zur Geschichte der römischen Antike. Eigenlob und Selbstherrlichkeit, die aus seinen autobiographischen Epen und aus zahlreichen anderen Schriften herausklingen, wurden dabei als verzeihliche Schwäche einer großen Persönlichkeit gewertet. Aber warum sprach und schrieb er so oft und eindringlich über seine Vergangenheit? Welche Ziele verfolgte er, wenn er sogar bei der Verteidigung anderer vor Gericht an eigene Leistungen erinnerte? Das Buch spürt den Funktionen autobiographischen Schreibens in seinen Werken nach und richtet den Fokus auf Darstellungsmuster, Motive und Strategien der Selbstdarstellung. Dabei zeigt sich, dass die Beschwörung der eigenen Vergangenheit Teil einer Selbstinszenierung war, die nicht nur der gesellschaftlichen Selbstbehauptung diente, sondern auch für andere in die Waagschale geworfen wurde.

Weitere Details:
Maße (BxHxT): x x cm, Gewicht: 0 kg
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Autoreninfos
    • Stephanie Kurczyk
    • 1994 - 2002 Studium der Fächer Latein und Französisch (Lehramt), Abschluss 1. Staatsexamen 07/2002 2002 - 2004 Magisterstudiengang Griechische Philologie, Abschluss M.A. 06/2004 2002 - 2005 Promotion in Lateinischer Philologie (als Stipendiatin und Kollegiatin des DFG-Graduiertenkollegs »Europäische Geschichtsdarstellungen« der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Disputatio 06/2005
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